Weg zur Vitrektomie Teil 1 Vorgeschichte

Übersicht meiner Lebensgeschichte mit den Mücken.

Wie an andere Stelle schon einmal angesprochen, habe ich mich dazu entschieden eine Vitrektomie machen zu lassen.
Die Entscheidung ist mit keineswegs leicht gefallen, manchmal bin ich selbst nicht 100% davon überzeugt, aber eigentlich sehe ich es als die einzige Möglichkeit für mich.

Über die 10 Jahre hinweg, habe ich mein Leben sehr gut darauf eingestellt diese Mücken zu sehen. Dunkle Sonnenbrillen, Helligkeit des Bildschirms auf 0, keine schnellen Augenbewegungen durch Lichtquellen und all diese Strategien und Muster , die mir es ermöglicht haben, diese Mücken weitgehend zu ignorieren.

Jetzt hat sich die Situation aber nochmals verändert, es sind nochmal mehr Trübungen geworden und mein Glaskörper hat sich Links nicht vollständig abgehoben.( Link zum Thema: hintere Glaskörperabhebung) und zieht an einer Stelle an der Netzhaut, nach zwei Terminen beim Augenarzt, wegen heller Lichtblitze und einer sporadisch erscheinenden hellen Stelle wurde mir mitgeteilt, das erst gelasert wird, wenn ein Riss entstanden ist.

Nachdem ich im Zusammenhang mit an der Netzhaut ziehenden Glaskörpern schon öfter davon gelesen habe, dass eine Vitrektomie nach mehrfachen Netzhautrissen sogar empfohlen wird, war mein Gedanke klar soweit lasse ich es nicht kommen. Weswegen ich mich jetzt doch für eine Vitrektomie entschieden habe. Der Graue Star, den ich von dieser Operation bekomme, nehme ich einfach mal billigend in Kauf.

An dieser Stelle mal die Stimmen meiner Mitmenschen zu meiner Entscheidung eine Vitrektomie durchführen zu lassen und nach einer kurzen Erklärung wie diese Operation funktioniert (Glaskörper absaugen etc.)

„Du spinnst doch völlig.
– Meine Mutter

„Das machst du bitte nicht“
– Meine Schwester

„Die Saugen dir was ab? Um Gottes Willen!“
– Guter Freund

„Wie verdammt unlustig“
– Guter Freund

„Okay und danach ist das Problem gelöst?“
– Meine Freundin

„Wenn das ihre Entscheidung ist und sie sich das reiflich überlegt haben, werde ich sie da natürlich unterstützen.“
– Mein Therapeut

Natürlich ist das alles nicht so einfach. Wie hier schon mal kurz ausgeführt.

Es ist natürlich der einer der invasivsten Eingriffe die man am Auge machen lassen kann, dass muss einem klar sein. Das man im schlimmsten Fall richtig arge Probleme (bis zu großen Gesichtsfeldausfällen oder Blindheit) alles haben kann, darf man auch nicht leugnen. Deswegen ist es wichtig sich einen guten Arzt mit einigem an Reputation zu besorgen.

Zu den Ärzten, weiteren Schwierigkeiten und meinem Leben folgt später mehr.
Bis dahin alles gute.

Hier geht es zu Teil 2

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