Mouches Volantes… und jetzt?

Wer diese Seite gefunden hat, ist vermutlich an Mouches Volantes, Glaskörpertrübungen bzw. fliegenden Mücken erkrankt und sucht Hilfe oder Rat.

Die Lücke, welche zwischen uninformierten Augenärzten und pauschalen Aussagen à la „dir fehlt es an Gelassenheit“ klafft, nämlich die der echten Empathie und des Wissens was diese Krankheit bedeutet, ist eindeutig zu groß. Mir geht es jedoch nicht „nur“ darum, Menschen zu helfen und ihnen einen Weg aus der Verzweiflung, die diese Krankheit oft mit sich bringt, zu zeigen, sondern auch um eine Community bzw. eine Lobby zu etablieren.

Denn momentan schätze ich die Lage zu dieser Krankheit in Deutschland als desaströs ein. Die Ärzte sind wenig bis überhaupt nicht informiert. Der innere Leidensdruck wird entweder völlig negiert oder herabgespielt. Die Krankenkasse hat diese Erkrankung nicht einmal in ihrem Katalog, was bedeutet das jede Operation, egal welche, selbst gezahlt werden muss, außer man argumentiert mit dem massivem psychischen Leidensdruck und selbst dann wird sich teilweise geweigert. Dies ist ein Zustand der nicht hinnehmbar ist. Auf die wenigen Möglichkeiten die Betroffene in Deutschland haben, gehe ich im Rahmen meiner eigenen Geschichte vermehrt ein.
Das Größte Problem an dieser Krankheit sehe ich auch an der fehlenden bzw. zu kleinen Community bzw. an einer produktiven Community. Ich erinnere ich mich noch, als ich den ersten Post von jemandem gelesen habe dem es so geht wie mir. Endlich habe ich mich nicht mehr allein Gefühlt, zwar nicht verstanden, aber nicht mehr allein. Eine Ausnahme stellt eine noch kleine Gruppe bei Facebook dar, welche mit Rat und Tat zur Seite steht, ich selbst bin dort auch Mitglied. Weiterleitung zur Gruppe auf Facebook
Ich möchte niemandem etwas verkaufen oder Werbung machen, ich zahle 99€ im Jahr um diesen Blog zu finanzieren, es geht mir darum Menschen zu helfen, jedem der diese Fäden sieht und nicht mehr weiß wohin mit sich.
Mir ging es genauso jeder Tag war eine Qual, nichts hat mehr Spaß gemacht und jetzt habe ich mich aus meinem Schneckenhaus getraut, um aktiv etwas dagegen zu unternehmen. Mittlerweile geht es mir trotz Trübungen besser. Doch es geht nicht nur um mich, lasst uns zusammen den Menschen helfen, die verzweifelt nach Rat suchen, ihnen eine Stütze sein. Sie informieren und ihnen eine Schulter sein, dass ist unser erstes und wichtigstes Ziel, gleichzeitig lernen wir selber mit dieser Krankheit produktiv umzugehen und nicht zu verzagen.

Hier geht es zu meiner Lebensgeschichte mit den Mücken

Hier geht es zu meiner Einschätzung zu den Möglichkeiten gegen die Mücken

Hier geht es zu meiner Reihe: Sieg Niederlage Unentschieden

Hier geht es zu allgemeinen Information rund um die Floater

 

 

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